Eine etwas andere 6er-Klassenfahrt
Von Mittwoch, dem 1.9. bis Freitag, dem 3.9.2021 unternahm die Stufe 6 des EvB-Gymnasiums drei spannende Tage als Klassenfahrtersatz.
Normalerweise wäre die Stufe 6 in diesem Jahr auf Klassenfahrt nach Düsseldorf gefahren. Dies war leider nicht möglich, da die Jugendherberge kurzfristig abgesagt hat. Umso mehr freuten sich die Schüler*innen, dass alternativ noch etwas stattfinden konnte.
Am Mittwoch, dem 1. September begann das Programm. Um kurz nach acht fuhr die gesamte Stufe mit dem Zug von Marienheide nach Köln, wo sie den Vormittag im Trampolinparadies JUMP HOUSE verbrachte. „Am besten hat mir das JUMP HOUSE gefallen. Dort konnte man sich an verschiedenen Stationen battlen, zum Beispiel auf einem Balken mit einer Schaumstoffrolle. Das hat Spaß gemacht, besonders gegen die Lehrer.“, erklärt Lukas aus der 6c. Am Mittag verpflegten sich alle mit ihren mitgebrachten Lunchpaketen und um 15:00 Uhr folgte der Besuch des Deutschen Sport & Olympia Museums, ebenfalls in Köln. Dort meisterten die Klassen sportliche Herausforderungen, wie zum Beispiel einen Staffel-Lauf, Gewichtheben und Weitsprung, nach dem Vorbild der alten Griechen. Die Rückfahrt erfolgte mit der Bahn und gegen 19:30 Uhr kamen die Schüler*innen wieder am EvB an.
Schon am Donnerstag folgten die nächsten Ausflüge. Die gesamte Stufe besuchte am Morgen den Biohof der Familie Kürten in Herweg, nahe Wipperfeld, wo sie die Möglichkeit hatte, frische Milch und Joghurt zu probieren. Anschließend wanderten die Klassen in Gruppen von drei bis vier Personen nach Hückeswagen zum Klettergarten. Dort bekamen sie zunächst eine Einführung, bevor das Klettern losging. „Es gab ein paar Parcours für Erwachsene, in die sich manche Kinder auch getraut haben, aber auch tolle Kinder-Parcours, die sehr vielfältig waren.“, beschreibt Mathis aus der 6a.
Später fuhren die Schüler*innen mit dem Bus zurück zur Schule, um dort einen gemeinsamen Grillabend zu verbringen. Nach dem Essen stand der Stufe zur Wahl, einen Film in der Aula zu gucken, Fußball zu spielen oder an einer Nachtwanderung teilzunehmen. Gegen 22:00 Uhr endete auch dieser spannende Tag.
Am Freitag, dem letzten Tag des Ersatzprogramms, fand ein Sportturnier auf den Ohler Wiesen statt. Es wurden mehrere Spiele und Sportarten angeboten - Fußball, Völkerball und ein Strategiespiel namens Stratego, wo es darum geht, aufs Spielfeld zu rennen und den Gegenspieler zu fangen. Wird ein Spieler gefangen, müssen sich die Spieler die Karten, welche vorher ausgeteilt wurden, zeigen. Auf den Karten stehen die Nahrungsketten von Tieren und dazu passende Punktzahlen. Der Spieler mit der höheren Punktzahl gewinnt beide Karten und läuft zu seinem Team zurück. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel. Gegen 12:00 Uhr endete das Turnier.
„Insgesamt war das Angebot sehr toll und es hat Spaß gemacht! Es waren drei wundervolle Tage und ich habe sie genossen.“, verrät Nele aus der 6c. Alle Schüler*innen fanden die Alternative rundum gelungen und sind sehr dankbar für diese großartigen und abwechslungsreichen Tage, welche ohne die erfolgreiche Organisation von Herrn Bünger, Herrn Ebbinghaus und Herrn Dudziak sowie die tatkräftige Unterstützung durch Frau Feistel, Frau Ganz und Frau Marten nicht möglich gewesen wären!

Das Impfmobil ist am Montag, den 27.9.21 von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr erneut auf unserem Schulhof. Alle Schülerinnen und Schüler, die bereits am 6.9.21 ihre Erstimpfung erhalten haben, können dann ihre Zweitimpfung erhalten. Aber auch alle anderen Schülerinnen und Schüler, die älter als 16 Jahre sind, können sich impfen lassen. Wichtig! Auch Eltern sind herzlich willkommen, sich am EvB impfen zu lassen, kommen Sie also gerne am kommenden Montag vorbei.






Wir bedanken uns bei dem Expert:innenteam der Informationsveranstaltung “Crash Kurs NRW” für das heutige Info-Angebot in unserer Aula! Unterstützt durch die Erfahrungsberichte unseres Hausmeisters Thomas Eßer von seinen Einsätzen bei der Freiwilligen Feuerwehr wurde den Stufen Q1 & Q2 verdeutlicht, welche Verantwortung jede:r Teilnehmer:in im Straßenverkehr trägt und welche Risiken hiermit zusammenhängen.
Als wir dann in die Aula kamen und das Ganze anfing, wurden die anwesenden Personen vorgestellt, unter anderem ein paar Polizisten, Notfallsanitäter und ein Seelsorger war auch dabei. Am Anfang war es eigentlich wie jeder Informationskurs, den wir bisher so hatten, ein paar Fakten zu Unfallstatistiken in unserer Altersgruppe (wo die Zahlen schon ziemlich hoch lagen) und Wege solche Unfälle zu vermeiden. So ging es dann noch ein bisschen weiter und dann folgten 2 Videos, die schon eine gewisse Stille mit sich brachten, vor allem wahrscheinlich, weil es zum einen um ein Unfallopfer selbst ging und zum anderen dann noch Bilder von Unfallorte bei uns in der Nähe gezeigt wurden, was das alles irgendwie noch bedrückender machte als es sowieso schon war. Doch dann folgte der Part der uns alle, eingeschlossen mich selbst, am meisten mitnahm.
Die unterschiedlichen Sanitäter, Polizisten etc. erzählten von ihren persönlichen Erlebnissen mit gewissen Unfällen, die sie nicht mehr loslassen, inklusive Bilder. Das war schon ziemlich krass und niemand wusste so richtig wie man sich Verhalten sollte, was für mich persönlich jedoch, und ich weiß auch für viele andere, das schlimmste war, (was mich ehrlicherweise im Endeffekt auch etwas zum Weinen gebracht hat) war die Erzählung von unserem Hausmeister Herrn Esser. Um nicht respektlos mit der Situation umzugehen, werde ich keine Details erzählen, doch ich finde, es reicht zu wissen, wie nah es uns allen ging und wie bedrückt wir uns alle fühlten als wir später wieder aus der Aula rauskamen. Wir mussten dann alle erstmal realisieren was gerade passiert war und die Stimmung war auf keinen Fall mehr so wie in der ersten Pause.
da wir aus dringenden Gründen die in der nächsten Woche angesetzte Lehrerkonferenz verschieben müssen, findet der Nachmittagsunterricht am Montag, den 13.9.21, statt. Über den neuen Termin der Lehrerkonferenz informieren wir Sie und euch in wenigen Tagen.
der heutige Schulstart mit 554 Schülerinnen und Schülern, einem Zuwachs von knapp 40, ist gemacht. Für mich war es sehr schön, alle Schüler*innen und Lehrkräfte wieder in Präsenz „an Bord zu haben“. Nach nur wenigen Minuten hatte man sich an den erhöhten Geräuschpegel in der Pausenhalle und den Klassen, das Spielen auf dem Schulhof, die vielen Gespräche etc. gewöhnt. Hoffentlich wird dies bald wieder zu unserer Normalität bei weiterhin geöffneten Schulen.